Dezember 2016 www.initiative.cc

Intelligente Stromzähler / Smart Meter
Nein Danke

Auf Wunsch der EU sollen bis 2020 ca. 80 % der Haushalte mit Stromzählern ausgestattet sein, mit welchen der Stromverbrauch jederzeit aus der Ferne auslesbar ist. Das Ganze natürlich mit dem Argument der Stromersparnis und als Dienst am Kunden. Doch ist dies wirklich so ? Die zu erwartende gesundheitliche Belastung und Überwachung machen Verbraucher mobil. Über den Stromverbrauch lässt sich vieles auswerten, z.Bsp. ob jemand Zuhause ist, ob gekocht wird oder andere Geräte betrieben werden. Auch kann mit diesen Geräten der Strom aus der Ferne abgeschaltet werden. Im vorauseilenden Gehorsam will Österreich 95 % aller Stromkunden mit Smart Meter ausrüsten.

Viele Gruppen und Initiativen wendeten sich gegen diesen zwanghaften Einbau dieser überwachenden und teils gesundheitsgefährdenden Technik und hatten in Österreich eine ersten Erfolg: Am 3. Juli 2013 hat das Österreichische Parlament eine Novelle zum ELWOG beschlossen. In dem geänderten Gesetz wurde ausdrücklich ein Recht des Kunden eingebaut, dass es ihm gestattet, den Austausch des Zählers auf die neueste Technologie - und damit der Fernüberwachung zu verweigern.
Falls bereits ein Smart Meter installiert wurde oder sie in eine neue Wohnung/Haus ziehen, wo bereits ein Smart Meter eingebaut ist, haben sie das Recht, den Rückbau auf ein altes Gerät auf Kosten des Stromversorgers zu verlangen.
Was passiert, wenn mehr als 5% der Stromkunden einen SmartMeter ablehnen, bleibt im Gesetz offen.

Erheben Sie Einspruch und lehnen die Smart-Meter-Zähler ab. Hier ein Musterbrief zum Widerspruch (in Österreich), welcher an den Netzbetreiber gesandt werden kann. HIER (pdf) und HIER (doc)

Hier auch ein ein Bericht von einem Leser, dem ein Smart-Meter trotz schriftlicher Ablehnung eingebaut wurde, aber nach Protest, dieser nach einigen Tagen wieder entfernt wurde HIER LESEN.


Überwachungszähler - Nein Danke


Eigentlich sind Stromgesellschaften vom Volk gegründet worden um für das Volk zu arbeiten. Inzwischen wurden daraus großteils gewinnorientierte Unternehmen gemacht, welche nicht dem Volk verpflichtet sind, sondern dem Kapital.
Die Einführung der SmartMeter wurde von der EU vorgegeben.
Teile der Energiewirtschaft begrüßen diese Einführung mit dem Argument, dass dadurch eine bessere Information der KonsumentInnen möglich sei, die in der Folge zu einem effizienteren und kostengünstigeren Verbrauchsverhalten führen soll. Darüber hinaus wird mit einem besseren Service und mehr Komfort für den Kunden geworben. Die jährlichen Ablesetermine fielen weg. Die Auswahl verschiedener Anbieter und Tarifmodelle werde erleichtert. Diese Darstellung lässt allerdings viele problematische Punkte weg.

Mehr Kosten für die Konsumenten!
Smart Meters sollen helfen, Energiekosten zu senken. Allerdings die Umstellungskosten werden auf zwei Milliarden Euro geschätzt. Pro Haushalt mit Zähler sind das rund 360 Euro, für die laufende Betriebsführung wird mit € 60 bis € 240,- gerechnet. Dem stehen vielleicht Kosteneinsparung von 9,- bis 42,- Euro pro Jahr und Haushalt gegenüber - für die AbnehmerInnen also ein Verlustgeschäft.

Kein ausreichender Datenschutz!
Datenschützer warnen, dass durch die genaue Erfassung der Daten der gläserne Mensch entsteht. Plötzlich wird sichtbar, wann man in der Wohnung ist, wann nicht und was man gerade macht. Ungeklärt ist, wer wann auf welche Daten Zugriff hat. Die Rechtsgrundlagen sind schwammig formuliert und es besteht die Gefahr, dass das persönliche Nutzerprofil in falsche Hände kommen kann. Zudem gibt es in Österreich den Kündigungsgrund der Nichtbenützung einer Wohnung. Es besteht daher die Gefahr, dass ein geringes Verbrauchsverhalten dazu benützt werden kann, unliebsame Mieter zu kündigen. Es entstünde somit die groteske Situation, dass sparsame Mieter beweisen müssten, dass sie an der Wohnung ein dringendes Wohnbedürfnis haben.

Unsichere Datenübertragung!
Auch die Anfälligkeit des Zählernetzes für Hackerangriffe ist, wie sie in den vergangenen Monaten regelmäßig durch die Schlagzeilen gingen, bislang ungelöst. Eine nicht zu unterschätzende Gefahr, bedenkt man, dass über die Datenleitung auch die Fernabschaltung der Energieversorgung möglich gemacht wird und so Energieversorger auch erpressbar werden. So könnte es auch passieren, dass man plötzlich ein Vielfaches seines Stromverbrauchs bezahlen muss, weil ein unbemerkter Hacker seinen eigenen Verbrauch „umgelenkt“ hat. Jeder Stromzähler böte sich in Hinkunft als Einfallstor für derartige Angriffe an. Ein geeigneter Schutz dagegen lässt aber die Kosten in enorme Höhe schnellen und stellt die Wirtschaftlichkeit des gesamten Systems in Frage.

Gesundheitliche Probleme nach dem Einbau eines Smart Meters !
Nach und nach werden nun Smart Meter eingebaut und es kommen Meldungen und Erfahrungsberichte von Menschen, welche ab dem Zeitpunkt des Einbaues diverse gesundheitliche Probleme bekamen. Es wird von Schlafproblemen berichtet, Unruhezuständen bis hin zum eklatanten Anstieg von epileptischen Anfällen bei einem Betroffenen Kind. Falls Sie Erfahrungen und Berichte dazu haben, bitte an uns senden.

Gesundheitliche Belastung druch Mobilfunk im Zähler oder zusätzlicher E-Smogg auf Stromleitungen ?


Diese Zähler sammeln die Verbrauchswerte und übertragen diese je nach Vorgabe oder Abfrage an den Energieversorger. Die Datenübertragung erfolgt entweder durch Mobilfunk, Powerline-Communication (PLC) und/oder Internetverbindungen über Netzwerkkabel (LAN-Kabel), oder direkter Anbindung über Glasfaserkabel.

  • Übertragung per Mobilfunk: Bei dieser Art der Übertragung haben sie einen ständig aktiven Funksender im Haus, welcher Tag und Nacht arbeitet. Eine enorme gesundheitliche Belastung, welche man nicht abschalten kann.

  • Bei der Power-Line-Communications wird das Datensignal des Smart Meters auf das bestehende Stromnetz aufmoduliert und in der nächsten Trafostation empfangen bzw. gesendet. Dies führt dazu, dass die vorhandenen elektrischen Leitungen und die daran angeschlossenen Geräte im Haus nun vermehrt Elektrosmog (elektrische Felder im Kilohertzbereich) abgeben. Damit bei weiten Entfernungen vom Haus bis zur nächsten Trafostation das Datensignal auch "lesbar" ankommt, verstärkt jeder Smart Meter alle Datensignale, welche auf der Leitung sind, und ist daher immer aktiv wenn irgendein Datensignal im gesamten Trafonetz unterwegs ist. D.h. auch ihr Zähler ist ständig aktiv (auch wenn die viertelstündliche Aufzeichnung ausgeschaltet ist).
    Nebenbei kann man mit der entsprechenden Gerätschaft alle SmartMeter-Daten der im selben Trafonetz hängenden Häuser und Wohnungen mitlesen. Weitere Infos zu PLC HIER

  • Nur bei einer kabelgebundenen Internetverbindung oder einer Glasfaseranbindung würde keine zusätzliche Elektrosmogbelastung entstehen.
Smart Meter mit deaktiviertem Datenlogger ?


Wenn Man einen Smart Meter ablehnt, versuchen die Energieversorger trotzdem einen Smart Meter einzubauen, bei welchem die ständige Aufzeichnung der Daten deaktiviert ist, und die Daten scheinbar nur wöchentlich, monatlich oder jährlich ausgelesen werden..
Doch kein Endverbraucher kann kontrollieren, ob Daten gesammelt werden und wie oft die Daten von der Ferne ausgelesen werden. Bei einer Ablehnung akzeptieren sie am besten nur einen analogen Zähler.

Auch sind in den meisten Smart Meter Stromlastrelais eingebaut, wo man aus der Ferne den Strom abschalten kann, falls der Kunde nicht bezahlt (oder aus anderen Gründen stromlos gemacht werden soll).

Österreichische Ärztekammer: Neue Stromzähler führen zu mehr Elektrosmog


Wien (OTS) - Die geplante flächendeckende Einführung von "intelligenten Stromzählern", so genannten SmartMetern, kann nach Ansicht des Referates für Umweltmedizin der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) zu gesundheitlichen Folgen führen. Die Übertragung der Daten führe zu einer signifikant steigenden Belastung mit Elektrosmog, heißt es in einer Aussendung am Samstag.Die ÖÄK appelliert nun an das zuständige Wirtschaftsministerium, die Gesundheitsrelevanz der neuen Technik im vorliegenden Gesetzesentwurf zu berücksichtigen, anstatt in "vorauseilendem Gehorsam" eine an sich unverbindliche EU-Verordnung umzusetzen.

Die Krux: Die zur Verfügung stehenden Übertragungsmöglichkeiten wie Funk oder die Übertragung über das Stromnetz selbst (Powerline Communication, kurz PLC) führen zu gesundheitsschädlichem Elektrosmog. Bei Powerline Communication kommt dazu, dass die vorhandenen elektrischen Leitungen und die daran angeschlossenen Geräte nun vermehrt Elektrosmog (elektrische Felder im Kilohertzbereich) abgeben.

"Die WHO hat 2001 niederfrequente Magnetfelder sowie 2011 auch hochfrequente elektromagnetische Felder als möglicherweise krebserregend für den Menschen eingestuft", erklärt ÖÄK-Umweltreferent Gerd Oberfeld. Für Zwischenfrequenzen im Kilohertzbereich, wie sie bei der in Österreich favorisierten PLC-Anbindung vom Trafo zum Smart Meter auftreten, liegen Daten aus den USA vor, die ebenfalls ein erhöhtes Krebsrisiko zeigen. Auch ein vermehrtes Auftreten so genannter Multisystemerkrankungen - dabei sind mehrere Organe bzw. funktionelle Systeme gleichzeitig betroffen - ist denkbar. Die Folgen: Erschöpfungszustände, Lernprobleme, Depressionen usw..

In mehreren Bezirken Kaliforniens wurde die Installation der SmartMeter mittlerweile vorerst auf Eis gelegt, da die zuständigen Gesundheitsbehörden entsprechende Bedenken geäußert haben. Auch in weiteren US-Bundesstaaten sowie in Teilen Kanadas und Frankreich
wachsen die Vorbehalte gegen SmartMeter. Das Wirtschaftsministerium sei daher aufgefordert, die zu erwartenden gesundheitlichen Folgen zu berücksichtigen, so der ÖÄK-Umweltreferent abschließend. (sl)

Quelle und gesamter Text HIER

Entfernung von Smart Meter und Rückbau auf analoge Zähler möglich


Das Gesetz in Österreich sieht folgendes vor: Wenn bereits ein Smart Meter installiert wurde oder sie in eine neue Wohnung/Haus ziehen, wo bereits ein Smart Meter eingebaut ist, haben sie das Recht, den Rückbau auf ein altes Gerät auf Kosten des Stromversorgers zu verlangen.

Die Energieversorger setzen oftmals auf Überrumpelungstaktik, aber wenn man sich auf die Füße stellt, wird der Smart Meter auch wieder entfernt. Siehe HIER einen Bericht aus Oberösterreich, wo ein bereits eingebauter Smart Meter wieder entfernt wurde, und wieder anlaoge Zähler für Verbrauch und Einspeisung (Photovoltaikanlage) eingebaut wurden.

Hier auch ein Bericht aus Wien, wo wieder ein analoger Zähler eingebaut wurde.

Situation in Deutschland


In Deutschland sind ab Juli 2011 Hausbesitzer bei Neubauten, umfangreichen Sanierungen und bei einem Stromverbrauch größer als 6.000 kWh/Jahr gesetzlich verpflichtet, diese neuen Stromzähler mit einer Übertragungsschnittstelle (Funk, PLC oder Internet) einzubauen.
Alle anderen Haushalte sollen nach und nach digitale Zähler ohne Übertragungssystem installiert bekommen. Stell sich die Frage, warum man SmartMeter einbauen will, wenn die Daten gar nicht übertragen werden ? Jeder möge sich seine eigenen Gedanken machen !

In Deutschland besteht außerdem die Möglichkeit, den Messstellenbetreiber frei zu wählen. Vielleicht gibt es hier einen Ausweg.
Übrigens: Die Kosten für die Zähler tragen in Deutschland dirket die Verbraucher über eine Gebühr für Einbau, Betreib und Wartung der Zähler, abhängig vom Stromverbrauch.

Mehr Infos über die Situation in Detuschland in folgenden Artikeln:

Big Brother - Überwachung total


Wir haben inzwischen ein Überwachungsstadium erreicht, der George Orwells Roman weit übertroffen hat.
Unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung haben Polizei, Regierungen, Gerichte, Geheimdienste udgl. zu allen sensiblen Daten Zugang. Und selbst die bestgeschützten Daten werden immer wieder von Hackern gestohlen. Die Smart Meter sind nur ein weiterer Schritt in diese Richtung.

Hier nur einige Beispiele wo wir inzwischen sehr transparent sind (Die Liste wäre sehr lange):

Weitere Infos zu diesem Thema

Sinn dieser Information (hier klicken)


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