Mai 2011 www.initiative.cc

Kurzmeldungen:
Elektromobilität / Freie Energie / ....

1) Elektro-Auto schon 1905 mit 80 km Reichweite
2) Wer tötete das Elektroauto ?
3) 857% mehr Fahrgäste durch Nulltarif
4) Freie Energie für jederman
5) Freie Energie ? Ja ..bitte !
6) Elektromobilität - Links
7) Die 4. Revolution - Energy Autonomy

1) Elektro-Auto schon 1905 mit 80 km Reichweite

Mitten in der Hauptstadt präsentierte Siemens im Rahmen des E-Auto Gipfels auf dem Potsdamer Platz die Ausstellung "105 Jahre Elektromobilität". Im Mittelpunkt stand der originalgetreue Nachbau des elektrisch betriebenen Hoteltaxis, das bereits Anfang des 20. Jahrhunderts (105) in Berlin nahezu lautlos Fahrgäste von A wie Akazienallee nach B wie Brandenburger Tor beförderte.

Elektrische Viktoria kostete damals bis zu 17.000 Mark
Einst existierten rund 50 Exemplare der Elektrischen Viktoria, die als Hoteltaxi und als Lieferwagen zum Einsatz kam und im damaligen Siemens Automobilwerk in Berlin gefertigt wurde. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h reichte eine Ladung der aus 44 Zellen zusammengesetzten Bleibatterie für eine Strecke von 80 Kilometern. Später verfügte das Modell sogar über Bremsenergierückgewinnung. Der Nachbau des Elektroautos bringt 1.530 Kilogramm auf die Waage. Allein 480 Kilogramm entfallen auf die Blei-Gel--Batterie. Der Elektromotor bringt es auf eine Leistung von 4,8 PS, ein Ladevorgang an einer 220 Volt-Steckdose dauert rund sechs Stunden. Die Räder der Elektrischen Viktoria bestehen aus Holz, sie wurden anno 1905 wahlweise mit Luft- oder Vollgummireifen bespannt. Der Preis für eines der ersten Elektroautos betrug zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwischen 11.000 und 17.500 Mark. Zum Vergleich: Ein Arbeiter hatte zur damaligen Zeit am Ende des Monats zwischen 60 und 120 Mark in seiner Lohntüte.
Quelle: http://www.auto-motor-und-sport.de/eco/elektroauto-von-1905-elektro-viktoria-mit-80-kilometer-reichweite-1847649.html

2) Wer tötete das Elektroauto ?

Neue Energietechnologien für alle möglichen Bereiche liegen schon lange Zeit in den Schubladen dieser Mächte. Ein simples Beispiel daraus: Das Elektroauto. Schon lange Zeit technisch leicht realisierbar, minimaler technischer Aufwand, kein direkter Schadstoffausstoß, betriebsgünstig usw. stellt sich diese Möglichkeit als vorteilhaft dar. Doch wer will das schon ? Die Abhängigkeit von Treibstoffpreisen ist hier doch eine scheinbar unbegrenzt zu melkende Kuh.

Gesamter Artikel: http://www.initiative.cc/Artikel/2007_09_22_Elektroauto.htm

3) 857% mehr Fahrgäste durch Nulltarif

(3) Hasselt: 857% mehr Fahrgäste durch Nulltarif!

Statt des Baus neuer Straßen führt die belgische Stadt Hasselt den Nulltarif auf den öffentlichen Verkehrsmitteln ein. Die Folge: Die Zahl der Fahrgäste stieg um 857%. In Linz soll nach wie vor der Weg in die verkehrspolitische Steinzeit beschritten werden. Um 1.200 Millionen Euro soll der A26-Westring dem EU-Transitverkehr von der Ostsee zur Adria eine Bresche schlagen - mitten durch Linz.

Statt neue Straßen zu bauen und die Fahrgäste des öffentlichen Verkehrs mit Preiserhöhungen und penetranten Kontrollen zu sekkieren, kann ein ganz anderer Weg beschritten werden. Das beweist die belgische Stadt Hasselt bereits seit über zehn Jahren. Dort ist der 1997 neu eingesetzte Bürgermeister samt seiner Stadtregierung nicht der landläufigen Expertenmeinung gefolgt, welche immer wieder den Neubau von zusätzliche Tunnels, Straßen und Autobahnen durch und um die Stadt planen und mit öffentlichen Geldern in absurder Höhe die Erlösung von Verkehrs-, Stau-, Parkplatz- und Abgasproblemen versprechen. Auch in Hasselt sollte eine zusätzliche Autobahn als Entlastung für die BürgerInnen an einer Stadtflanke vorbeigebaut werden. Doch die Kosten, Einwände der BürgerInnen und die Bedenken, dass solche Maßnahmen immer nur für einen kurzen Zeitraum Gültigkeit haben, lösten ein radikales Umdenken aus. Anstatt mit öffentlichen Milliardensummen Beton und Asphalt in die Stadt zu gießen, wurden alle Stadtbusse für jedermann/frau zum Nulltarif angeboten. Ergebnis: Die Fahrgaststeigerung betrug 857 Prozent! Zusätzlich wurde der Innenstadtring von vier Fahrspuren auf zwei reduziert und in eine Grünzone umgewandelt in der ausschließlich Autobusse und RadfahrerInnen fahren und natürlich auch Menschen flanieren können, die in solchen lärm- und abgasfreien Zonen das Leben genießen können. Im Stadtzentrum von Hasselt kehrte das pulsierende Leben zurück. Nach anfänglich großer Skepsis sind auch die Klein und Handelsbetriebe sehr erfreut, nicht nur über den Mut und die Tatkraft, die dieses Projekt realisierten, auch die Frequenz und Umsätze in Ihren Betrieben stiegen weit über dem Durchschnitt an.

Das ist auch keineswegs unfinanzierbar, denn heute fahren sechsmal so viele Busse durch und um die Stadt Hasselt als 1997 und dies noch immer zum Nulltarif. Finanzmittel von Stadt, Land und die ersparten Kosten des Autoverkehrs, die zusätzlichen Arbeitsplätze und erhöhten Steuereinnahmen von Handel und Gewerbe ermöglichen so manches Undenkbare und Futuristische.

Der falsche Weg: 1.200 Millionen für Transitautobahn durch Linz
Das wäre doch auch für Linz ein zukunftsweisender Weg. Statt aberwitzige Summen für den Bau der A26-Westring-Transitautobahn mitten durch die Stadt zu verjuxen, Einführung des Nulltarif auf den Öffentlichen Verkehrsmitteln. Dieses Monsterstraßenbauprojekt würde inklusive Investitions-, Finanzierungs- und Betriebskosten im nächsten Vierteljahrhundert Kosten in der Höhe von 1.200 Millionen Euro verschlingen. Alleine um diesen Betrag könnte man über einen Zeitraum von 25 Jahren jährlich 120.000 Personen, d.h. mehr als 75% der derzeitigen Pendler nach Linz die Jahreskarten für die Benützung der Öffentlichen Verkehrsmittel schenken. In Summe wird uns die Fortsetzung dieser rückwärtsgewandten Betonpolitik, die Autofahren fördert und Öffi-Benützer quält, viel teurer zu stehen kommen als eine ökologische Wende. Daher: 100% Schwarzfahren auf allen Linien, für alle, zu jeder Zeit, ohne Privatisierung und Liberalisierung, und massiver Aufbau der Öffentlichen Verkehrsmittel in Linz aber auch außerhalb des Zentralraumes.

Rudi Schober (Werkstatt Frieden & Solidarität)

http://www.werkstatt.or.at

4) Freie Energie für jederman

Aufkleber für "Freie Energie"

Hier soll einmal eine Liste von Erfindungen von Magnet-Generatoren aus dem Buch von Norbert Jürgen-Ratthofer gezeigt werden. Sie ist aus ist aus einer Privatschrift aus dem Jahre 1986/87 kopiert und ohne nähere
Quellenangaben:

5) Freie Energie ? Ja ..bitte !

Deutsche Vereinigung für Raum-Energie (DVR) - http://www.dvr-raumenergie.de/

Für Freie Energie - https://fuerfreieenergie.wordpress.com/

6) Elektromobilität - Links

In zahlreichen Städten in China werden Benzinmopeds nicht mehr zugelassen, sondern nur mehr abgasfreie Elektromopeds. Pro Jahr werden in China ca. 18 Millionen Elektromopeds (auch mit Technologie aus Österreich, Radnabenmotor und Steuerung) produziert. Auch in Österreich sollen umweltschädigende, lärmende Benzinmopeds verboten werden.

links zu E-Mopeds:
http://www.breitsprecher.at
http://www.e-racer.at
http://www.scooterman.at
http://www.io-scooter.com/index.php
http://auto.pege.org/2005-elektroauto/index.htm
Testbericht Elektromoped E-Max S auf
http://auto.pege.org/2006-e-max-s
Test in der Online Version des Salzburger Fensters
http://www.salzburger-fenster.at/rubrik/lokales/3206/mit-elektromoped-ueber-alle-berge_4014.html
http://www.geco-scooter.de/index.php
http://www.e-max-scooter.com
http://www.greenmachine.at
http://www.wischenbart.at
http://www.innoscooter.de
http://solar-scooter.de

Elektromotorräder:
http://www.vectrix.de
http://www.quantya.at

Elektroautos:
http://www.lupower.at
http://www.treffpunktzukunft.com
http://www.lightningcarcompany.com
http://www.phoenixmotorcars.com

Elektro-LKWs:
http://www.smithelectricvehicles.com
http://www.micro-vett.it
http://www.faam.com/vei-catalogo.php?section=vei-catalogo
http://www.alke.eu/de
http://www.e-mobile.ch/pdf/2008/PM_Energie_Umwelt_Elektro_LKW_D.pdf
http://www.feldschloesschen.com/deutsch/feldschloesschen_faehrt_die_ersten.htm
http://www.automobil-industrie.vogel.de/zulieferer/articles/107727

LKWs an die Oberleitung:
http://www.univie.ac.at/bvi/europolis/html/e1/articles/002-7.html
http://www.mylogistics.net/de/news/themen.jsp?key=news50496&suchfeld=kurierdienst&typ=search&typ=search
http://www.gtue-oldtimerservice.de/089,0029,03869,092-0-0,05588.html?PHPSESSID=9d5ea393b7aeaebf46f4d412c5a2fb97

Nano-Batterien:
http://www.altairnano.com

Radnabenmotoren:
http://www.pmlflightlink.com/motors/wheelmotors.html

Förderungen in Österreich:

"Klima:aktiv mobil Förderungsprogramm":
Für Elektrofahrzeuge gibt es im Rahmen des "Klima:aktiv mobil Förderungsprogramm" bei der Kommunalkredit für Unternehmen eine Förderung von 30 %, für Gemeinden 50 % :
http://www.public-consulting.at/de/portal/umweltfrderungen/bundesfrderungen/klimaaktivmobilfrderungsprogramm

Das Land NÖ fördert seit 1.1.2008 Elektrofahrzeuge:
300 EURO plus 64 EURO EVN-Stromgutschein (reicht für ca. 5.000 km Fahrt mit dem E-Moped)
700 EURO für Elektroautos
http://www.noel.gv.at/Umwelt/Energie/Energiefoerderungen-Privat/scooterfoerderung.html

Mit sonnigen Grüßen (diese eMail wurde mit Strom aus erneuerbaren Energien erstellt)

Ing. Herbert Eberhart
Eurosolar Austria Arbeitskreis 15 - Nachhaltige Mobilität, Elektroautos und Pflanzenölautos, (Elektroauto-Fahrer Peugeot 106 electric)
Obere Hauptstrasse 46, A-2222 Bad Pirawarth

Tel: +43-(0)2574-3283, eMail: solarenergie@aon.at

http://members.aon.at/solarenergie
http://www.eurosolar.at
http://www.solarbundesliga.at
http://www.elektrotankstellen.net

7) Die 4. Revolution - Energy Autonomy

Der Dokumentarfilm DIE 4. REVOLUTION – ENERGY AUTONOMY von Carl-A. Fechner steht für eine mitreißende Vision: Eine Welt-Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist – für jeden erreichbar, bezahlbar und sauber. Eine globale Umstrukturierung, die Machtverhältnisse neu ordnet und Kapital gerechter verteilt, könnte jetzt beginnen. Wir müssen es nur tun!
http://www.4-revolution.de/

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