März 2010 www.initiative.cc

Libyen - Hintergründe
Freiheitskampf oder Machtübernahme durch Weltmächte

Die Massenmedien werden die Vorgänge in Libyen als Freiheitskampf der Menschen dargestellt. Beim genaueren Hinschauen sieht das etwas anders aus. Der Ölreichtum des Landes ist aber nicht das einzige Interesse der Weltmächte.
In diesem Artikel soll es nicht darum gehen, die Libysche Machthaber oder Gaddafi als gut oder schlecht darzustellen, sondern die Sache von einer anderen Seite zu beleuchten, als dies die Massenmedien tun. Machen Sie sich selbst ein Bild.
Lesen Sie hier einige Hintergründe (von denen es sicherlich noch viele andere gibt), zusammengefasst von Fritz Loindl - www.initiative.cc

Wie ging es Libyen unter Gadaffi?


Wie ging es Libyen unter Gadaffi? Wie schlecht stand es um die Menschen? Wurden sie unterdrückt, wie wir das gemeinhin annehmen? Werfen wir einmal einen Blick auf die Fakten.

Bevor das Chaos ausbrach, hatte Libyen eine geringere Häftlingsrate als die tschechische Republik. Sie lag an 61. Stelle. Libyen hatte die geringste Kindersterblichkeitsrate in Afrika. Weniger als 5% der Menschen hungerten. Angesichts der steigenden Lebensmittelpreise in aller Welt schaffte die libysche Regierung alle Steuern auf Lebensmittel ab.

Die Leute in Libyen waren reich. Libyen hatte das größte Pro-Kopf-Einkommen in Afrika. Die Regierung sorgte dafür, dass alle am Wohlstand teilhaben konnten. Der Wohlstand war gerecht verteilt. In Libyen lebten weniger Menschen unter der Armutsgrenze als in den Niederlanden.

Wie wurde Libyen so reich? Das Land verfügt über Öl und erlaubte es nicht, dass ausländische Firmen die Ressourcen stahlen, wie das in Nigeria der Fall ist, einem Staat, der im Wesentlichen von Shell gesteuert wird.

Wie jedes Land leidet Libyen unter einer Regierung korrupter Bürokraten, die versuchen, sich ein größeres Stück vom Kuchen abzuschneiden. Als Antwort darauf verfügte Gadaffi, dass die Öleinkünfte direkt an die Bewohner des Landes zu verteilen seien, eben weil er der Meinung war, dass die Regierung den Menschen nicht gerecht würde. Dennoch ist es nicht so, dass Gadaffi eine offizielle Position in der Regierung innehat. Er ist nicht der Präsident von Libyen, wie uns die Zeitungen weismachen wollen. Seine Position gleicht eher der eines der Gründerväter (der USA, Anm. d. Übersetzers) und er hat eher zeremonielle Funktion.

Der richtige Staatschef in Libyen ist der gegenwärtige Premierminister Baghdadi Mahmudi. Wenn man Gadaffi als den Führer Libyens bezeichnet, ist das so, als wenn man den japanischen Kaiser als Führer Japans bezeichnen würde. Im Gegensatz zu den Bildern, die von Libyen gezeigt werden, gibt es verschiedenen Meinungen. Einige Leute sind Anhänger Gadaffis und wollen den Premierminister loswerden. Andere wollen beide loswerden. Wieder andere wollen nur ihre Ruhe. Aber es gibt Bestrebungen, das Bild einer populären Revolte gegen den angeblichen Führer Gadaffi zu zeichnen, obwohl er im Endeffekt nur der Architekt des jetzigen libyschen politischen Systems ist, einer Mischung aus Panarabismus, Sozialismus und islamischen Momenten.

Sind die Demonstranten in Libyen vergleichbar mit denen in Ägypten oder Tunesien? Überhaupt nicht. Die Reaktion der Regierung ist gewaltsamer und offensichtlich wird exzessive Gewalt ausgeübt. Aber betrachten wir kurz die Aktionen der Demonstranten. Der Volkskongress wurde von wütenden Demonstranten in Flammen gesetzt. Das ist so, als würden Amerikaner das Capitol in Brand setzten. Glauben Sie wirklich, dass dies die US-Regierung zuließe?

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Also woher kommt das plötzliche Aufbegehren? Die Antwort liegt in der Tatsache, dass dieselben Gruppen, welche von den USA seit Jahrzehnten finanziert werden, nun die Chance ergreifen, die Kontrolle in ganz Libyen an sich zu reißen. Eine kürzlich verhaftete Gruppe bestand aus Dutzenden Leuten ausländischer Nationalität, welche sich an Plünderungen und Sabotagen beteiligt hatten. Die libysche Regierung konnte Verbindungen zu Israel nicht ausschließen.

Großbritannien finanzierte eine Al-Kaida-Zelle in Libyen; diese sollte Gadaffi ermorden. Die größte Oppositionsgruppe ist derzeit die „Nationale Heilsfront Libyens“, welche von Saudi-Arabien, der CIA und dem französischen Geheimdienst finanziert wird und welche mit anderen Oppositionsgruppen zusammenging und nun die „Nationale Konferenz der libyschen Opposition“ bildet. Diese rief den „Tag der Wut“ aus, der Libyen ins Chaos des 17. Februars stürzte. Sie starteten damit in Benghazi, einer konservativen Stadt, die schon immer gegen Gadaffi eingestellt war. Es ist auffällig, dass die „Nationale Heilsfront Libyens“ gut bewaffnet ist. Schon vorher, im Jahre 1996 versuchten sie, im östlichen Libyen eine Revolution anzuzetteln.

Warum stehen die USA in solch starker Opposition zu Gadaffi? Er ist die Hauptbedrohung für die US-Hegemonie in Afrika, weil er versucht, den Kontinent zu vereinen und gegen die USA in Stellung zu bringen.

In der Tat hat Gadaffi eine Menge Ideen, die dem Interessen der USA entgegenstehen..........

Die USA und Israel haben kein Interesse an einer starken arabischen Welt. Vielmehr hat es den Anschein, dass ein elementares Interesse in ihrem Plan darin besteht, Libyen durch Anarchie und Chaos in die Knie zu zwingen.

Ende 2010 rüstete Großbritannien Libyen noch mit lukrativen Waffenverkäufen auf. Ein blutiger Bürgerkrieg ist die beste Garantie für die Zerstörung Libyens. Die Stammesstruktur in der libyschen Gesellschaft ist immer noch sehr stark und nützlich für das Unterfangen, einen solchen Krieg zu entfachen und auszunutzen, denn historisch ist Libyen in verschieden ethnische Gruppen geteilt.

Gadaffi übernahm vor 41 Jahren die Macht in einem unblutigen Staatsstreich von einem kranken Monarchen. Seine Ideologie beruhte auf die friedliche Vereinigung seines Landes mit Ägypten und Syrien. Es müsste schon ein Wunder geschehen, wenn die derzeitigen Gewaltexzesse zu einer stabilen Demokratie in Libyen führen sollten, welche in der Lage wäre, das ganze Land zu kontrollieren. Das Land ist zweimal so groß wie Pakistan und hat 6 Millionen Einwohner. Endlose Wüsten liegen zwischen vielen Städten der Nation.

Die Frage bleibt, wie viele Nationen noch unter dem Beifall der Welt in Stücke zerrissen werden.

Quelle und gesamter Artikel: http://www.politaia.org/politik/die-welt-jubelt-wahrend-die-cia-libyen-ins-chaos-sturzt-david-rothscum/

Die gigantischen libyschen Wasserreserven


Die Dämonisierung Gaddafi in der westlichen Pressehurerei nach dem Motto: “Ein bißchen Wahrheit vermischt mit einer Menge Lügen” lässt nur zu deutlich darauf schließen, wer hinter der “Libyschen Revolution” steckt. Nachdem die Russen die westliche Presse wieder einmal wegen der angeblichen Bombardierung der Bevölkerung durch Gaddafis Luftwaffe der Lügen strafen konnten, ist es keineswegs mehr von der Hand zu weisen, dass die “Libysche Revolution” in Gänze auf Befehl der einschlägigen Weltbrandstifter in London angezettelt wurde.

Die “eingefrorenen” Milliarden im Ausland, die angeblich im Privatbesitz Gaddafis waren, dürften eher Gelder sein, die dem libyschen Staat gehören. Und an die wollen die Globalisten heran. Wo werden wohl Mubaraks abgebliche 70 Milliarden Auslandsguthaben landen? Und in Zukunft die saudischen , bahrainischen und kuwaitischen Auslandsvermögen? Gewiss nicht bei der Bevölkerung dieser Staaten. Noch lukrativer sind natürlich die Erdölbestände dieser Länder, die bald unter direkter Kontrolle der Londoner City stehen werden.

Gaddafi ist ( oder war) die vielleicht wichtigste Figur in Nordafrika, denn es hat sein Land an die Spitze des afrikanischen Kontinent gebracht und die Erdöleinnahmen Libyens nicht in Paläste, Yachten und Fuhrparks gesteckt, sondern in sein Land investiert. Darauf wurde in diesem Artikel schon eingegangen. Aber das ist noch nicht alles:

Der “wahnsinnige” Gaddafi hat 1980 ein riesiges Projekt zur Wasserversorgung für Libyen, Ägypten, Sudan und den Tschad begonnen und beinahe fertiggestellt. Es ist gefährlich, ohne einen Cent der Weltbank und des IWF ein Projekte durchzuziehen, welches das Potential hat, ganz Nordafrika in einen blühenden Garten zu verwandeln. Das steht dem Ziel der Destabilisierung der Region entgegen, welche die Londoner City anstrebt, um die Weltdikatur der Konzerne durchzusetzen. Am 01. September 2010 konnte der erste Großabschnitt des Projektes nach dreißigjähriger Planung und Bauzeit in Betrieb genommen werden. Das sind 5 Monate vor Beginn der Unruhen, also bevor das Projekt im wahrsten Sinne des Wortes Früchte tragen konnte.

Im Süden Libyens gibt es vier große Wasserreservoirs (Kufra basin, Sirt basin, Morzuk basin und Hamada basin), in denen 35.000 Kubikkilometer(!) Wasser lagern. Um sich von der Größe der Reservoirs ein Bild zu machen: Nehmen Sie die Fläche der Kolonie Deutschland und stellen sie sich einen ebenso großen See mit 100 Metern Wassertiefe vor! Diese quasi unerschöpflichen Wasserreserven sind für die Globalisten, die das Weltwassergeschäft monopolisieren wollen, viel wichtiger, das das libysche Öl! Ein Kubikmeter unbelastetes, extrem reines Wasser kann mit einem Kostenaufwand von unschlagbaren 35 Cent gefördert werden.

Unterstellt man einen Abgabepreis von nur 2 Euro/Kubikmeter (den Globalisten werden sicherlich lukrativere Geschäftsmodelle einfallen), so beziffert sich der Wert dieser Wasserreservoirs höchster Güte auf 58 Billionen (58.000.000.000.000.-) Euro!

Mit diesem Projekt hätte Libyen eine wahrlich “grüne Revolution” in Gang gesetzt und die Versorgung Afrikas mit Lebensmitteln übernehmen können. Vor allem hätte es Libyen und Nordafrika aus den Klauen des IWF befreit und unabhängig gemacht. Selbstversorgung? Ein Reizwort für das Bankster- und Konzernkartell, das auch schon den Jonglei-Kanal vom weißen Nil in den Süden Sudans blockierte, in dem die CIA die Sezessionskriege im Südsudan anheizte. Die Globalisten setzten lieber auf teure Entsalzungsanlagen, selbstverständlich über die Weltbank finanziert und von ihren Konzernen erbaut.

Quelle und gesamter Artikel: http://www.politaia.org/kriege/die-libysche-revolution-und-die-gigantischen-libyschen-wasserreserven-politaia-org/

Inszenierte Revolutionen in Tunesien und Ägypten

Tunesien hat im letzten Jahrzehnt zunehmend eine wirtschaftliche Liberalisierung erfahren: Im World Economic Forum’s Global Competitiveness Report von 2010-2011 war das Land als das wettbewerbsfähigste in ganz Afrika ausgewiesen und kam im weltweiten Ranking der wirtschaftlich starken Länder sogar auf Platz 32. Der hohe, muslimische Bevölkerungsanteil ist wirtschaftlich eine große Chance für das islamischen Bankenwesen (Islamic Banking) sowie auch für andere Unternehmen.

Entgegen der landläufigen Meinung werden die Weltfinanzen durch private Zentralbanken gesteuert, sie sind in fast jedem Land der Welt als sogenannte ‘Staats-Banken’ getarnt worden. Obwohl es ein gut gehütetes Geheimnis ist, besitzen Familie Rothschild und ihre Verbündeten die meisten Anteile an den Zentralbanken. Mit extrem wenig Einfluss der jeweiligen Regierungen werden die Volkswirtschaften von Tunesien, Ägypten, Jemen, Jordanien und Algerien streng von den Zentralbanken der Rothschild’s sowie ihres vorgeschalteten Internationalen Währungsfonds [IMF] kontrolliert.

Islamische Banken haben die Rothschild’schen Gewinne im Nahen Osten geschmälert, weil sie laut den Gesetzen der Scharia nicht dazu berechtigt sind, auch nur annähernd irgendwelche Zinsen zu generieren. Sie sind wegen der weltweit enormen Bevölkerungszunahme der Moslems ein sehr schnell wachsendes Wirtschaftsegment (gerade in heutigen, katastrophal wirtschaftlichen Zeiten) und zudem auch wesentlich stabiler als das westliche Bankensystem).

Der Schwiegersohn des nun abgesetzten, tunesischen Ex-Präsidenten Ben Ali, Sakher El Materi, eröffnete in Tunesien erst am 26. Mai 2010 die Zitouna-Bank. Sie ist die erste islamische Bank der gesamten Maghreb-Region
[Anm.: 'Land der untergehenden Sonne' - Tunesien, Algerien und Marokko sowie Libyen und Mauretanien].
Die Bank war ein erster Schritt in Richtung eines neuen, umfangreichen Reformprogrammes von Ben Ali, um nach seinen Worten „Tunesien in ein regionales Finanzzentrum zu verwandeln und eine Führungsrolle für Bankdienstleistungen“ zukommen zu lassen, welches die Macht und auch die Gewinne der Zentralbank von Tunesien (im Privatbesitz der Rothschild’s und ihrer Verbündeter) unterminiert hätte. .......

Das NED und Soros haben Millionen von Dollars in die Ausbildung der Nordafrikaner, der Pro-Demokratie-Lehrer, der Anwälte und Journalisten sowie der Aktivisten-Jugend reingepumpt. Im Jahre 2009 haben sie den betriebenen Aufwand für Schulungen mehr als verdoppelt. Warum wurde ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt die 30-jährige Unterstützung dieser Diktatoren untergraben und beendet? Ein Hinweis auf die Antwort ergibt sich, wenn man den Fokus auf die rasant ansteigenden Volkswirtschaften in Nordafrika legt. Der Hintergrund der Geschehnisse korreliert auffällig mit den Bemühungen von Ben Ali, Tunesien zu einem grossen Finanzplatz Nordafrikas zu machen sowie auch das Islamic Banking zu fördern.

Die Rothschild’sche Familie wünscht sich aber, dass nordafrikanische Moslems sich weiterhin das Geld aus ihrem Bankenimperium leihen müssen und dafür hohe Zinssätze aufbringen sollen. Und dass die Moslems auch weiterhin durch die Hände brutaler Diktatoren
in ihrer jetzigen, politischen Unterdrückung gehalten werden, über welche dann wiederum nur die Rothschild’sche Zentralbank zu entscheiden hätte.
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Hier der gesamte sehr ausführliche Artiklel aus "lupocattivo"

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