September 2004 www.initiative.cc

KURZ NOTIERT - und schnell gelesen !

1) Irrtum
2)
Zum schmunzeln - Bier erhöht Denkfähigkeit
3)
Für Essen wird immer weniger ausgegeben
4)
Die unaufhaltsame Sexualisierung vor den Bildschirmen
5) Trinkwasser wird zum Medikamenten-Cocktail
6)
Erfolge der Sexuellen Revolution
7) Zerstörung des Regenwaldes
8) Transitverkehr in Österreich stieg um 30 %
9) Kommentar der Initiative zu dieser Aussendung


1) Irrtum

"Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns herum immer wieder gepredigt wird; uns zwar nicht nur von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf! Und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, das auf seiner Seite ist." (Goethe)

2) Zum schmunzeln

Zum schmunzeln: Neues aus der Wissenschaft!!!
Die neuesten Erkenntnisse aus der Gehirnforschung: Eine Büffelherde bewegt sich nur so schnell wie der langsamste Büffel. Wenn die Herde gejagt wird, sind es die Schwächsten und Langsamsten ganz hinten,die zuerst getötet werden. Diese natürliche Selektion ist gut für die Herde als Ganzes,da sich die allgemeine Geschwindigkeit und die Gesundheit der ganzen Gruppe durch regelmäßige Auslese verbessert. Auch das menschliche Gehirn kann nur so schnell arbeiten, wie die langsamsten Gehirnzellen. Wie wir alle wissen, werden durch übermäßige Einnahme von Alkohol Gehirnzellen abgetötet, aber natürlich sind es die Langsamsten und die Schwächsten, die es zuerst erwischt.

FAZIT Regelmäßige Einnahme von Bier eliminiert die schwachen und langsamen Gehirnzellen und lässt so das Gehirn zu einer schnelleren und effizienter arbeitenden Maschine werden. Das ist der Grund, warum man nach ein paar Bier immer wesentlich schlauer ist. PROST!!!!

3) Für Essen wird immer weniger ausgegeben

Für Essen wird in Deutschland immer weniger Geld ausgegeben
Deutsche KonsumentInnen sind knauseriger geworden, wenn es um das Essen geht. Während sich die Gesamtausgaben für privaten Konsum von 1962/63 bis zum Jahr 2000 verdoppelt haben, gaben sie im Jahr 2000 davon durchschnittlich nur noch 16 Prozent für Lebensmittel und Essen außer Haus aus, halb soviel wie 1962/63. Das haben WissenschaftlerInnen aus dem Forschungsverbund „Ernährungswende“ analysiert und die Ergebnisse im jetzt veröffentlichten Diskussionspapier „Lebenszykluskosten für Ernährung“ dokumentiert.

Kommentar der Initiative: Für einen Liter Motoröl für das Auto wird gleich mal 15 Euro bezahlt, aber auf den Salat geben wir das billigste Öl um 0,5 Euro. Wie wahr der immer getätigte Ausspruch"Wir können uns keine besseren Nahrungsmittel leisten" ist, sei dem geschätzten Urteil des Lesers überlassen
.

4) Die unaufhaltsame Sexualisierung vor den Bildschirmen

Florian Rötzer 29.06.2004
Licht und Strahlung, die von Bildschirmen ausgehen, verändern nach einer italienischen Studie bei Kindern die Ausschüttung des Hormons Melatonin und könnten so bei Vielsehern unter anderem zu einer vorzeitig einsetzenden Pubertät führen

Meist geht man wohl davon aus, dass Medien über unsere Sinne nur unsere Gedanken und Gefühle verändern oder Vorbilder für das Handeln liefern. Doch Medien ermöglichen nicht nur Simulationen, sie stimulieren auch. Medien massieren unser Gehirn und verändern es auch materiell, vermutlich besonders in frühen Jahren, wenn das Gehirn sich unter dem Eindruck von Erfahrungen "verdrahtet". Da Menschen aber permanent durch Reize stimuliert und massiert werden, lässt sich kaum wirklich sagen, wie welche Medien tatsächlich unsere Gehirne und dies noch bei Jedem anders verändern.

Gesamter Text unter http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/lis/17763/1.html

5) Trinkwasser wird zum Medikamenten-Cocktail

Trinkwasser wird zum Medikamenten-Cocktail
Forscher finden von Hormonen bis Antibiotika alle Präparate

Berlin (pte, 27. Aug 2004 08:15) - Die Reste von Millionen von Medikamenten landen im Abwasser. Eine neue Studie in einem Klärwerk in Deutschland hat erneut bestätigt: Herkömmliche Methoden sind nicht geeignet, die zahlreichen Arzneimittel aus dem Wasser zu bringen. Vielfach gelangen daher synthetische Hormone wie Estradiol aus Anti-Baby-Pillen wieder in Flüsse, Bäche, Seen, ins Grund- und leider auch ins Trinkwasser, berichtet der Spiegel http://www.spiegel.de.

Die Analysen von Forschern im Grundwasser erinnern an eine kleine Hausapotheke: Blutfettsenker (Clofibrinsäure), Schmerzmittel, Antirheumatika (Ibuprofen, Diclofenac) und verschiedene Analgetika, aber auch Röntgenkontrastmittel. "Diese Stoffe finden sich überall in Deutschland", erklärt Markus Lehmann, Geoökologe bei der Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg. Die Statistik gibt dem Forscher allerdings Recht, denn jährlich wandern etwa 100 Tonnen Schmerzmittel über den Umweg Mensch durch die Toiletten wieder in die Natur. Zusätzlich dazu werden immer noch tonnenweise unverbrauchte Arzneimittel über die Toiletten entsorgt.

Quelle: Pressetext Austria

6) "Erfolge" der sexuellen Revolution

Sexuelle Revolution: Anfang der 70er Jahre wurde in USA und Westeuropa die Sexualerziehung in den staatlichen Schulen eingeführt. Die Monatsschrift "junge Garde", Moskau, schreibt dazu: "Das Ziel der Sexualerziehung sollte die Senkung der Zahl der Abtreibungen bei Halbwüchsigen durch die Verbreitung von Kenntnissen über Verhütungsmethoden sein. Der US-Staat bewilligte deshalb der amerikanischen Föderation für Familienplanung Hunderte von Millionen Dollar zur Verwirklichung des Programms. In den Schulen wurden Spezialfächer eingeführt, entsprechende Lehrmittel geschaffen. Das Ergebnis war dramatisch: Die Abtreibungsrate stieg innerhalb von 5 Jahren (1971-1976) um 45% und verdoppelte sich bis 1990 ! Wie sich herausstellte, provozierte ein solcher Unterricht den verfrühten Beginn und die Chaotisierung des Sexuallebens, und hatte überdies einen unheilvollen Einfluß auf die Psyche der Schüler, weil er sie verantwortunglos werden ließ. Es wurden ihnen neue Moralvorstellungen beigebracht, nach denen der sog. "sichere Sex" zumindest die Norm, wenn nicht gar der Sinn des Lebens sei. Das Ergebnis sind u.a. in den USA mehr als eine Million schwangere minderjährige Mädchen pro Jahr.

Dazu ist weiter anzumerken, daß sich die Sexualerziehung in den USA nicht nur auf die Werbung für Kondome und andere Verhütungsmittel beschränkt und damit den Produzenten gute Geschäfte beschert !

Wenn es den Erwachsenen erlaubt ist, sexuelle Abartigkeiten den Kindern zu erklären und zu zeigen, warum sollte man es nicht auch tun? Heute werden im Westen bereits "wissenschaftliche" Diskussionen darüber geführt, ob die Pädophilie (Unzucht mit Minderjährigen) kein Laster oder keine Abartigkeit sei, sondern lediglich eine andere "sexuelle Orientierung". (PHI)


7) Zerstörung des Regenwaldes


In Indien, Bangladesch, Ceylon und Haiti sind alle Urwälder restlos zerstört. Auf den Philipinien und im afrikanischen Staat Elfenbeinküste wird der Urwald in etwa 4-6 Jahren restlos zerstört sein. In Brasilien sind von den 1,8 Mio Quadratkilometern Urwald rund 1 Million in den letzten 50 Jahren zerstört worden. Da nicht damit zu rechnen ist, dass die Vernunft der Menschen zunimmt, wird sich das Tempo der Zerstörung zwar verlangsamen aber in absehbarer Zeit nicht stoppen. Zwar wächst irgendetwas nach der Rodung auf den ehemaligen Urwaldflächen, sodaß die Flächen wieder grün aussehen - soweit die Erde nicht weggeschwemmt wurde, aber der Regenwald ist tot.
Die Zahl der Naturkatastrophen hat in den letzten 50 Jahren zugenommen - Tendenz stark steigend (was ja nicht verwundert). Auch die Versicherungswirtschaft bestätigt die rasant zunehmenden Naturkatastrophen, die irgendwann nicht mehr versicherbar sein werden. Genauso wie die Auswirkungen und ev. Folgeschäden von Genmanipulation niemand versichern will. (tlw. aus Inter Info 248)

8) Transitverkehr in Österreich stieg um 30 %

Nach dem Ende der Ökopunkteregelung für den Alpentransit fuhren heuer um 30 % mehr LKWs über Österreichs Straßen, als im Vorjahr !

Laut dem Wiener Verkehrsplanner Max Herry wächst zwischen 1999 und 2015 der Quellverkehr aus Österreich in Richtung Osteuropa um 185 Prozent, in Richtung Westeuropa um 87 Prozent, der Zielverkehr nach Österreich aus Osteuropa steigt in diesem Zeitraum um 265 Prozent, aus Westeuropa um 99 Prozent. Die EU-Osterweiterung durch den Beitritt der mittel- und osteuropäischen Länder wird demnach insbesondere eine heute noch unvorstellbare Verkehrslawine zur Folge haben, die der Philosophie der vier Grundfreiheiten nach dem Maastricht-Vertrag von 1991 – Kapital, Güter, Personen, Dienstleistungen – geschuldet ist. Die rasante Entwicklung des Straßenverkehrs auf Kosten von Schiene und Wasser macht die grundsätzliche Fehlentwicklung auf EU-Ebene deutlich. (Karikatur zum Alpentransit)

Hier zwei dazu passende Meldungen aus Pressetext Austria

LKWs zerstören Straßen: http://www.pte.at/pte.mc?pte=031128042&phrase=transitverkehr
LKWs als subventionierte Transportlawine: http://www.pte.at/pte.mc?pte=031127017&phrase=transitverkehr

9) Kommentar der Initiative zu dieser Aussendung

Das faszinierende und so positive an unserer Zeit ist, dass uns alle Information der Welt in jedem Bereich offen darliegen, und wir uns diese bei Interesse holen können. Dies war sicher zu keiner Zeit der Menschheit so. Das diese Informationsvielfalt natürlich auch zur Manipulation und Kontrolle verwendet wird ist klar. Doch beschäftigt man sich mit der Ganzheit des Menschen mit all seinen Facetten, und hört auf seine Intuition und sein Herz, lernt man schnell den Irrtum (der scheinbar überall gepredigt wird, wie Goethe schon schrieb) von der Wahrheit zu unterscheiden.

Liest man Punkt 4, 5 und 6 dieser Kurznachrichten, nimmt dann noch die Giftstoffe, Antibiotika und Hormone aus den Nahrungsmitteln, insbesondere aus der Massentierhaltung dazu, dann braucht es nicht zu wundern, wenn Kinder derart frühreif werden. Meist allerdings nur körperlich, der Geist kann hier dem Körper oft nicht folgen.

Aber wir haben ja gottseidank die Möglichkeit, auf gesunde biologische Lebensmittel zurückzugreifen, wenn wir ein paar Schillinge (oder Euros) mehr auszugeben bereit sind. Und würden wir alle dieses Geld mit Bedacht ausgeben, würden sich auch die Punkte 7 und 8 dieser Aussendung bald erledigen. Es liegt alles in unserer Hand.

Mark Twain meinte ".. die Wahrheit ist ein kostbares Gut, lasst uns sparsam damit umgehen".
Ich meine: Irrtum gibt es genug, lasst ihn uns beseitigen.

Fritz Loindl


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